Weitere Förderung wasserwirtschaftlicher
Maßnahmen im Bereich Traben-Trarbach
Auf Nachfrage erfuhr die SPD-Landtagsabgeordnete
Bettina Brück, dass weitere wasserwirtschaftliche
Maßnahmen im Zusammenhang mit der Neuordnung der
Trinkwasserversorgung im Bereich Ahringsbach der
Verbandsgemeinde Traben-Trarbach seitens des
Umweltministeriums gefördert werden. Bei dem im
Herbst 2004 durchgeführten Markierungsversuch im
Ahringsbach wurde erstmals festgestellt, dass der
Brunnen „Ahringsbach“ ca. 30 Prozent
Oberflächenwasser fördert. Dadurch sind
grundsätzliche Gefährdungspotentiale im
Einzugsgebiet des Brunnens gegeben. Wegen der
mangelnden Schutzfähigkeit des Brunnens vor
potentiellen Gefährdungen wird dieser aufgegeben und
der überörtliche Anschluss an den Zweckverband
Wasserversorgung Eifel-Mosel vollzogen. Bereits im
Januar 2007 erhielt die Verbandsgemeinde
Traben-Trarbach für die im Zusammenhang mit der
Aufgabe des Brunnens „Ahringsbach“ stehenden
Maßnahmen wie dem Bau einer Anschlussleitung von
Burg/Mosel bis zum Ortsnetz Enkirch einen
Förderbescheid in Höhe von 290.000 €. Nunmehr erhält
der Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel eine
Förderung in Höhe von 361.000 Euro als Darlehen aus
dem Zinszuschussprogramm für die Abteufung und den
Ausbau eines neuen Brunnens (Brunnen 16) im Bereich
des Wassergewinnungsgebietes „Butterwies“ inkl. der
Leitung vom Brunnen 16 zur Aufbereitungsanlage
Hunnenkopf. Der Maßnahme liegen förderfähige
Gesamtkosten in Höhe von 475.000 € zugrunde. „Ich
freue mich, dass mit dieser wichtigen Entscheidung
der Umweltministerin eine langfristige
Sicherstellung der Wasserversorgung in der
Ortsgemeinde Enkirch erreicht wird und die
diesbezüglich geführten Gespräche erfolgreich
waren,“ begrüßt Bettina Brück die Bewilligung der
Landesregierung in Höhe von ca. 76% der
förderfähigen Kosten. „Das Ministerium war in allen
Gesprächen immer lösungsorientiert im Sinne der
Bürgerinnen und Bürger. Das selbstverständliche
Recht auf sauberes Trinkwasser für die Menschen in
der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach ist unser
gemeinsames Ziel,“ so die Abgeordnete.