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Weinbauminister
Hendrik Hering zu Gast an der Mosel
GRAACH. Im
Rahmen der Veranstaltungsreihe "Zur Sache"
hatte die SPD-Kreistagsfraktion Bernkastel-Wittlich
den rheinland-pfälzischen Weinbauminister Hendrik
Hering an die Mosel eingeladen. Zunächst besuchte
Hendrik Hering zusammen mit der örtlichen
Abgeordneten Bettina Brück, dem Fraktionsvorsitzenden
im Kreistag Günter Rösch und weiteren Mitgliedern
der SPD-Kreistagsfraktion das Weingut
Philipps-Eckstein auf der Graacher Schäferei. Der
Inhaber des Weingutes Patrick Philipps wurde vor
wenigen Wochen von der DLG zum "Winzer des Jahres
2007" gekürt und damit für seine
unternehmerische Gesamtleistung ausgezeichnet. Den
Gästen erzählte Patrick Philipps seine
Erfolgsgeschichte. Dabei ließen sich die Politiker
von den hervorragenden neuen Weinen des jungen Winzers
inspirieren.
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Auf
unserem Foto von links nach rechts: Der Winzer
Patrick Philipps, die Landtagsabgeordnete
Bettina Brück, Minister Hendrik Hering und der
Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Günter
Rösch. |
Weiterhin
hatten die Sozialdemokraten Gelegenheit, das nach den
modernsten Gesichtspunkten der Museumstechnik und
Museumspädagogik renovierte Weinmuseum in
Bernkastel-Kues zu besuchen. Der Leiter des Hauses,
Herr Erz, führte die Gruppe durch die mit
Landesmitteln neu gestalteten Räume.
Anschließend
fand in der Akademie Kues eine öffentliche
Diskussionsveranstaltung mit Winzern und
Interessierten zum Thema "Die EU-Weinmarktreform
- Chancen für die Mosel" statt. Nach der
Begrüßung durch Günter Rösch sprach
Weinbauminister Hendrik Hering den Anwesenden mit
seinem Referat aus der Seele. Er erläuterte die
gemeinsame Gegenwehr der Politik, von Winzern und
Verbänden gegen die ursprünglichen Pläne der
EU-Kommission zur Weinmarktordnung. Er stellte klar,
dass Wein kein gewöhnliches Lebensmittel sei, sondern
ein Kulturgut, das auch so in seiner traditionellen
Weise erhalten bleiben müsse. Die gemeinsame Haltung
habe den Kompromiss zur EU-Weinmarktordnung im
Dezember 2007 möglich gemacht und damit konnte
Schaden von den deutschen Winzern ferngehalten werden.
Diese Niederlage sei für die EU-Kommission nur schwer
verdaulich. Deshalb müsse jetzt bei der
Feinausarbeitung darauf geachtet werden, dass die
ursprünglichen Pläne der EU-Kommission nicht doch
noch durch das Kleingedruckte Wirklichkeit werden.
In
der Diskussion mit den anwesenden Winzern, moderiert
von der Landtagsabgeordneten Bettina Brück, erhielt
Hendrik Hering für sein Engagement und sein
Fachwissen große Zustimmung. In ihrem Schlusswort
ermunterte Maria Bölinger, Vorsitzende der SPD
Bernkastel-Kues, Minister Hendrik Hering diesen Weg
weiter zu gehen. |