Erfolgreiche Veranstaltung zum Klimaschutz mit
Ministerin Margit Conrad im Hunsrückhaus
DEUSELBACH. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zur
Sache“ hatte der SPD-Kreisverband
Bernkastel-Wittlich Umweltministerin Margit Conrad
zum Thema „Herausforderung Klimawandel – Strategien
für eine nachhaltige Klimaschutzpolitik in
Rheinland-Pfalz“ ins Hunsrückhaus am Erbeskopf
eingeladen.
Kreisvorsitzender Dieter Burgard konnte eine
stattliche Anzahl von Besuchern begrüßen.
„Rheinland-Pfalz hat viele Potentiale erneuerbare
Energien zu nutzen und damit einen wertvollen
Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagte Dieter
Burgard in seinem Eingangsstatement.
Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Thalfang am
Erbeskopf Hans-Dieter Dellwo nutze die Gelegenheit
in seinem Grußwort die vielfältigen Möglichkeiten
der Umweltbildung im Hunsrückhaus und die
Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für
Umweltaufklärung darzustellen. Damit nutze man am
Erbeskopf die Chance, Menschen jedes Alters, von
Jung und Alt, den wichtigen Bereich der natürlichen
Lebensgrundlagen und Verantwortung für die Umwelt
auf vielfältige Art und Weise nahe zu bringen, so
Bürgermeister Dellwo.
Die lebhafte Diskussion zum Thema Klimaschutz und
nachhaltige Strategien moderierte die örtliche
Landtagsabgeordnete Bettina Brück. Brück betonte:
„Das Thema Klimawandel hat längst seinen Sprung aus
den Expertenzirkeln in die gesamt-gesellschaftliche
Diskussion geschafft. Das ist gut so, denn der Kampf
gegen die Folgen der globalen Erderwärmung ist die
ökonomische, ökologische und soziale Herausforderung
des 21. Jahrhunderts. Dabei ist klar, dass die
Aufgaben, vor denen wir stehen, riesig sind. Die
nächsten Jahre werden darüber entscheiden, ob die
Menschheit in der Lage ist, die stärksten negativen
Auswirkungen des weltweiten Klimawandels verhindern
zu können.“
Ministerin Margit Conrad erläuterte in ihrer Rede
und der anschließenden Diskussion klar die Chancen,
die in Rheinland-Pfalz mit dem Potential der
erneuerbaren Energien bestehen, um dem Klimawandel
zu entgegnen. Vielfältige Förderprogramme des Landes
und des Bundes zur Nutzung von regenerativen
Energien, zur besseren Wärmedämmung vor allen
älterer Gebäude und zur Erstellung von gemeindlichen
Förderkonzepten tragen zu einem Umdenkprozess bei.
„Klimapolitik ist auch Energiepolitik“, betonte
Margit Conrad und hob die Einsparpotentiale hervor,
die sich direkt positiv auf den Geldbeutel von
Privatpersonen, Firmen oder auch der öffentlichen
Hand auswirken. Die Ministerin warb dafür, dass
Kommunen Vorbild bei der Nutzung neuer
Energiekonzepte sein sollen.
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Von
links: Ehrenvorsitzender Rudi Brück, Dieter
Burgard MdL, Ministerin Margit Conrad, Bettina
Brück und Bürgermeister Dellwo. |
„Eine gute Diskussion, von der die anwesenden
Teilnehmer viele Anregungen von einer überzeugten
und überzeugenden Ministerin mitnehmen können“,
fasste Moderatorin Bettina Brück die Veranstaltung
am Ende zusammen. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Horst
Hubert dankte dem prominenten Gast mit heimischen
Produkten von Selbsterzeugern-